Du möchtest alles über Performance Max (PMax) Kampagnen erfahren? Dann bist Du hier richtig. In meinem umfassenden Guide zu PMax Kampagnen in Google Ads habe ich alle meine Erfahrungen und Best Practices vereint, um Dir einen vollständigen Überblick zu geben.
Du erfährst, wie PMax Kampagnen funktionieren, und Du erhältst eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung und Optimierung mit meinen besten Tipps. Ich zeige Dir aber auch die Tücken und Risiken des Kampagnentyps und wann Du lieber die Finger davon lassen solltest.
Bist Du bereit? Los geht’s!
Was sind Performance Max Kampagnen?
Die Performance Max Kampagne ist Googles vollautomatisierter Kampagnentyp, der alle Google-Werbenetzwerke wie Suche, Shopping, YouTube, Display, Gmail, Discover und Google Maps in einer Kampagne vereint. Durch den Einsatz von KI optimiert Google die Kampagnen in Echtzeit, um die richtigen Anzeigen zur besten Zeit an die passende Zielgruppe auszuspielen.
Durch die Automatisierung kann dieser eine Kampagnentyp die gesamte Customer Journey vom ersten Kontakt mit Deinem Unternehmen bis hin zum Retargeting abdecken.
Um eine PMax Kampagne zu starten, definierst Du zunächst Dein Kampagnenziel. Anschließend lädst Du Deine Assets wie Bilder, Videos, Überschriften und Beschreibungen hoch, ähnlich wie bei einer responsiven Display-Anzeige.
Voraussetzung ist natürlich ein fertig eingerichtetes Konto. Falls Du noch ganz am Anfang stehst, hilft Dir mein Google Ads Konto Setup beim sauberen Start.
Sobald die Kampagne live ist, generiert Google basierend auf Deinen Assets und dem festgelegten Ziel dynamisch Anzeigen, die über alle Kanäle hinweg ausgespielt werden. Durch maschinelles Lernen passt Google die Gebote und Placements an, um die Conversion-Ziele zu maximieren.
Der Unterschied zwischen PMax und anderen Kampagnentypen
Im Vergleich zu herkömmlichen Kampagnentypen wie Such-, Shopping- oder Display-Kampagnen bietet PMax deutlich mehr Automatisierung. Das kann ein Vorteil sein, bedeutet aber auch, dass Du Kontrolle abgibst.
Unterschiede im Überblick:
- Automatisierung: PMax übernimmt Gebote, Anzeigen und Placements automatisch, während Du diese bei traditionellen Kampagnen manuell steuerst.
- Reichweite: PMax deckt mehrere Kanäle gleichzeitig ab, herkömmliche Kampagnen sind auf einzelne Netzwerke beschränkt.
- Transparenz: Bei PMax bekommst Du weniger detaillierte Daten zur Kampagnenperformance. Seit Mitte 2025 hat Google mit dem Channel Performance Report aber einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Transparenz gemacht (mehr dazu weiter unten).
Wie funktionieren Performance Max Kampagnen?
Performance Max Kampagnen nutzen eine vollständige Automatisierung, die von Googles KI gesteuert wird.
Das Ziel: Deine Kampagne so effizient wie möglich auf allen Google-Kanälen wie Search, Shopping, Display, YouTube, Gmail, Discover und Google Maps ausspielen und dabei kontinuierlich Daten zu sammeln und die Performance zu optimieren.
Performance Max Kampagnen nutzen dabei auch Deine vorhandenen Remarketing-Zielgruppen und schalten Remarketing-Anzeigen. Wie Du diese Datenbasis aufbaust, zeige ich Dir im dynamischen Remarketing Setup, denn PMax greift auf genau dieselben Remarketing-Daten zurück.
Warum sind gute Daten für PMax so wichtig?
Die KI analysiert das Nutzerverhalten bzw. die Nutzersignale und sucht nach Mustern darin. Sie nutzt diese Informationen, um zu bestimmen, wie die Anzeigen optimal platziert werden. Conversion-Daten sind dabei das wichtigste Signal für den Algorithmus.
Je mehr qualitative Daten in Deinem Account vorhanden sind, desto effektiver kann die KI arbeiten. Wenn Dein Google Ads Account über wenig Conversion-Daten verfügt, sind die Entscheidungen des Algorithmus weniger präzise, was die Performance einschränken kann.
Die KI passt die Gebote in Echtzeit an, um die Wahrscheinlichkeit einer Conversion zu maximieren. Anstatt manuell Gebote festzulegen, entscheidet Google dynamisch, wie hoch das Gebot für jede Auktion sein sollte. Dies hängt davon ab, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Klick zu einer Conversion führt.
Google nimmt Dir hier die Arbeit ab, aber es bedeutet auch, dass Du keine direkte Kontrolle über die Gebote hast.
Bestandteile einer PMax Kampagne
PMax Kampagnen bestehen aus mehreren wichtigen Elementen, die Du kennen solltest.
Asset-Gruppen
Performance Max Kampagnen haben einen anderen Aufbau als normale Google Such- oder Shopping-Kampagnen. Das heißt, die gewohnte Struktur von Kampagne > Anzeigengruppe > Anzeige trifft hier nicht zu.

Denn PMax Kampagnen haben keine Anzeigengruppen und Anzeigen, sondern Asset Gruppen, welche das Targeting und die Anzeigengestaltung auf einer Ebene ermöglichen.

Für jede Asset Gruppe kannst Du also Werbemittel (Assets), Produkte aus Deinem Feed und Zielgruppen Signale hinterlegen. Gucken wir uns kurz die einzelnen Elemente an.
Wie funktionieren Assets?
PMax-Kampagnen funktionieren so, dass Du Google möglichst viele Werbemittel zur Verfügung stellst. Diese Werbemittel werden Assets genannt. Der Algorithmus nimmt die Werbemittel und kombiniert sie mit dem Ziel, die bestmögliche Performance zu erreichen.
Hierfür kannst Du Texte, Bilder und Videos hinterlegen. Google generiert daraus eine Vielzahl unterschiedlicher Anzeigenkombinationen und nutzt diese in den verschiedenen Anzeigennetzwerken (Search, Display, YouTube, Discovery, Gmail und Shopping bei E-Commerce).

Welche verschiedenen Assets gibt es?
Text-Assets
- Headlines (max. 30 Zeichen): Ähnlich wie bei Responsive Search Ads kannst Du davon 15 verschiedene hinzufügen. Es müssen dabei mindestens 3 sein.
- Long Headlines (max. 90 Zeichen): Du kannst 5 Long Headlines hinzufügen. Diese werden dann für Anzeigen im Display-Netzwerk, Discovery, YouTube oder Gmail verwendet.
- Short Description (max. 60 Zeichen): In PMax Kampagnen musst Du mindestens 1 kurze Description haben.
- Descriptions (max. 90 Zeichen): Zusätzlich zur kurzen Description kannst Du 4 lange Beschreibungen hinzufügen.
- Business Name: Wenn Dein Google Ads Konto verifiziert ist, kannst Du zudem den Unternehmensnamen hinterlegen.
- URL: Für jede Asset Gruppe kannst Du genau 1 Ziel-URL angeben.

Bild-Assets
- Images: Du kannst maximal 20 verschiedene Bilder hinterlegen. Diese können folgende Formate haben: 1,91:1, 1:1, 4:5.
- Logos: Du kannst auch verschiedene Unternehmenslogos in den Formaten 1:1 oder 4:1 hinzufügen.
Video-Assets
In jeder Asset Gruppe kannst Du bis zu 5 verschiedene Videos in verschiedenen Formaten hinterlegen. Es gibt 3 Formate zur Auswahl:
- Vertical: 9:16
- Square: 1:1
- Horizontal: 16:9
Wenn Du keine eigenen Videos hinterlegst, wird Google sehr wahrscheinlich automatisch Videos aus Deinen Texten und Bildern generieren, um sie auf YouTube zu nutzen.
Eintragsgruppen (Listing Groups)
Listing Groups sind nur im E-Commerce Bereich relevant. Mit ihnen kannst Du den Asset Gruppen einzelne Produkte oder Produktkategorien zuweisen.
So kannst Du sicherstellen, dass Deine Texte, Bilder und Videos zu den beworbenen Produkten passen. Das führt zu besseren Anzeigen und einer optimierten Klickrate (CTR).
Um Listing Groups zu nutzen, benötigst Du einen funktionierenden Merchant Center Produkt Feed.
Zielgruppensignale

Für jede Asset Gruppe kannst Du Zielgruppensignale definieren. Diese dienen dem Google Algorithmus als Hinweise darauf, wer die richtige Zielgruppe für das Angebot Deiner Asset Gruppe ist.
Auf dieser Suche wird er über die Grenzen der definierten Zielgruppensignale hinaus nach Nutzern mit einer hohen Conversion-Wahrscheinlichkeit suchen.
Die richtigen Zielgruppensignale können Dir hier einen entscheidenden Vorsprung geben. Folgende Google Ads Zielgruppen-Attribute kannst Du hinterlegen:
- Bis zu 50 Search Themes: Im Prinzip Keywords, auf die Du bieten willst. Inzwischen kannst Du bis zu 50 Themes pro Asset-Gruppe hinterlegen (vorher 25). Google markiert jedes Theme mit einer Relevanz-Einstufung („Sehr relevant”, „Relevant”, „Begrenzt relevant”).
- Benutzerdefinierte Zielgruppen
- Retargeting-Zielgruppen
- Customer-Match-Listen: Diese basieren auf echten Kundendaten und Google kann sie mit Login-Profilen matchen. Damit sind sie ein besonders starkes Signal.
- Demografische Eigenschaften
Alles zu diesem Thema findest Du in meinem Artikel zu den Performance Max Zielgruppensignalen.
Performance Max Targeting
PMax Kampagnen bieten nur eingeschränkte Targeting-Optionen. Du hast nur wenig Einfluss auf die exakte Ausrichtung der Anzeigen. Denn wie im vorherigen Punkt erklärt, sind die Zielgruppensignale nur Hinweise für den Algorithmus. Er kann und wird Zielgruppen außerhalb der Zielgruppensignale ansprechen.
Um die Anzeigenausspielung zu kontrollieren, hast Du aber immer noch folgende Optionen:
- Geo-Targeting: Du kannst festlegen, in welchen geografischen Regionen Deine Anzeigen erscheinen sollen.
- Werbezeiten: Du bestimmst die Zeiten, zu denen Deine Kampagne aktiv sein soll.
- Negative Keywords: Seit Ende 2025 kannst Du bis zu 10.000 Negative Keywords direkt einer PMax-Kampagne zuordnen, ohne Google Support kontaktieren zu müssen. Mehr dazu im Artikel PMax Negative Keywords.
- Brand Exclusions: Inzwischen auf Kampagnen- und Account-Ebene möglich. Details im Artikel Brand-Keywords aus PMax ausschließen.
Gebotsstrategien
Die Gebotsstrategien sind ebenfalls automatisiert, was Dir weniger Flexibilität gibt, aber auch den Aufwand reduziert. Die verfügbaren Gebotsstrategien umfassen:
- Conversions Maximieren: Google optimiert die Gebote so, dass Du möglichst viele Conversions erhältst.
- Conversion-Wert Maximieren: Google passt die Gebote an, um den Conversion-Wert bzw. Umsatz zu maximieren.
- Ziel-ROAS (Return on Ad Spend): Google versucht, einen bestimmten Return auf die Werbeausgaben zu erreichen, den Du vorgibst.
- Ziel-CPA (Cost per Acquisition): Google optimiert die Gebote, um die Anzahl der Conversions zu einem vorgegebenen Kostenpunkt zu maximieren.
New Customer Acquisition als zusätzlicher Bidding-Hebel
Wenn Dein Skalierungs-Ziel vor allem Neukunden sind, hat PMax mit New Customer Acquisition (NCA) eine eigene Einstellung. Du kannst entweder höhere Gebote auf Neukunden setzen (Wert-basiert mit Aufschlag) oder PMax komplett auf Neukunden ausrichten. Voraussetzung ist sauberes New-vs-Returning-Tracking im Conversion-Setup.
Mehr zur strategischen Anwendung im Artikel PMax Kampagne skalieren.
Performance Max Lernphase
Jede PMax Kampagne startet mit einer Lernphase, die etwa 2 bis 6 Wochen dauern kann. Wie lang sie genau dauert, hängt davon ab, wie viele Conversion-Daten generiert werden. In einer Kampagne mit hohem Budget ist die Lernphase daher kürzer als mit geringerem Budget.
In dieser Phase sammelt die KI Daten über Nutzerinteraktionen und testet verschiedene Kombinationen von Anzeigen und Zielgruppen. Es ist wichtig, während dieser Zeit Geduld zu haben, da die Performance schwanken kann.
Details dazu findest Du in meinem Artikel zur Performance Max Lernphase.
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Schritt-für-Schritt Anleitung zur Erstellung einer PMax Kampagne
Nachdem wir uns die Funktionsweise von Performance Max Kampagnen angesehen haben, gucken wir uns nun an, wie Du sie erstellst.
1. Neue Kampagne hinzufügen
Klicke in Google Ads auf den Plus-Button links oben und wähle „Kampagne” aus.

2. Kampagnenziele festlegen
Wähle das passende Kampagnenziel. In meinem Beispiel wähle ich Sales bzw. Verkäufe.

3. Conversions auswählen
Wähle die Conversion-Aktionen, die Du verfolgen willst. In unserem Fall wären das Bestellungen bzw. Käufe.

4. Kampagnentyp Performance Max auswählen
Wähle nun den Kampagnentyp Performance Max.

5. Merchant Center Account verknüpfen
Falls Du einen Google Merchant Center Account hast, verknüpfe ihn hier. Nur so kannst Du Deine Produkte im Shopping-Netzwerk anzeigen lassen.

Wähle dann einen passenden Namen für die Kampagne.
6. Gebotsstrategien auswählen
Wähle eine Gebotsstrategie:
- Maximierung der Conversions: Für möglichst viele Conversions, meist im Lead Gen.
- Maximierung des Conversion-Werts: Für möglichst viel Umsatz, meist im E-Commerce.
- Ziel-CPA (Cost per Acquisition): Google optimiert, um einen bestimmten Kostenwert pro Conversion zu erreichen.
- Ziel-ROAS (Return on Ad Spend): Google optimiert, um einen gewünschten Return zu erreichen.

7. GEO Targeting
Bestimme die Regionen, in denen Deine Anzeigen erscheinen sollen. Dies ist die wichtigste Targeting-Option in PMax, da andere Targeting-Möglichkeiten wie Keywords und detaillierte Zielgruppen in diesem Kampagnentyp nicht in der gleichen Form verfügbar sind.


8. Sprache auswählen
Wähle die Sprache aus, in der die Anzeigen erscheinen sollen. In vielen Fällen ist es das beste, gar keine spezielle Sprache zu wählen, da Googles KI das selbst entscheidet.
9. Einstellungen für automatisch generierte Assets
Standardmäßig erstellt Google automatisch Assets. Dies umfasst Text-Assets (z.B. Anzeigenüberschriften, Beschreibungen) und URLs.
Du kannst aber selbst entscheiden, ob Du das möchtest. Wenn nicht, musst Du die blauen Haken hier entfernen:

Du kannst zudem bestimmte URLs ausschließen, um schon von Beginn an zu vermeiden, dass diese URLs beworben werden.
10. Weitere Einstellungen: Werbezeitplaner und Markenausschlüsse
Bei der Kampagnenerstellung findest Du noch ein paar wichtige Optionen in den weiteren Einstellungen:

- Werbezeitplaner: Du kannst die Zeiten festlegen, zu denen Deine Anzeigen aktiv sein sollen.
- Markenausschlüsse: PMax bietet standardmäßig auch auf Deine eigene Marke. In vielen Fällen möchtest Du das vielleicht nicht, da Du bereits organisch auf Deinen Markennamen rankst. Wenn Du nicht auf die eigene Marke oder Konkurrenten bieten möchtest, kannst Du diese hier ausschließen. Inzwischen sind Brand-Exclusions sowohl auf Kampagnen- als auch auf Account-Ebene möglich. Mehr Infos dazu im Artikel Brand-Keywords aus PMax Kampagnen ausschließen.
11. Asset-Gruppen anlegen
In diesem Schritt fügst Du Deine Assets wie Bilder, Videos, Überschriften und Beschreibungen hinzu. Die Assets werden zu verschiedenen Anzeigenkombinationen zusammengestellt, die Google über alle Kanäle hinweg testet.

Hier sind einige hilfreiche Tipps zur Asset-Erstellung für Performance Max Kampagnen:
- Hochwertige Inhalte: Investiere in gute Bilder und Videos. Die Qualität der Assets beeinflusst die Performance der Kampagne.
- Vielfalt an Assets: Nutze eine breite Palette von Assets (Bilder, Videos, Überschriften, Beschreibungen), um Google mehr Optionen für die Anzeigenerstellung zu bieten. So kann die KI besser optimieren.
- Überlege Dir eine passende Asset Gruppen Struktur: Eine gut strukturierte Asset-Gruppe verbessert die Relevanz der Anzeigen, indem sie die Suchanfragen und Bedürfnisse der Zielgruppen besser abdeckt. Mehr dazu findest Du hier: PMax Asset Gruppen strukturieren.
12. Zielgruppensignale hinzufügen
Gib Google Hinweise auf potenzielle Zielgruppen, die Deine Anzeigen sehen sollen.

Achte dabei auf diese 3 Aspekte:
- Daten nutzen: Verlasse Dich auf die Daten Deiner bisherigen Kampagnen, um geeignete Zielgruppen und Keywords auszuwählen.
- Nutze Remarketing und Customer Match: Integriere Remarketing-Zielgruppen und Customer-Match-Listen, da diese auf echten Kundendaten basieren.
- Präzise Suchthemen: Verwende spezifische Suchthemen (bis zu 50 möglich), die eng mit den beworbenen Produkten oder Dienstleistungen zusammenhängen, um Streuverluste zu minimieren. Qualität ist hier wichtiger als Quantität.
Alles zu diesem Thema findest Du in meinem Artikel zu den Performance Max Zielgruppensignalen.
13. Budget einstellen
Lege ein Tagesbudget fest.

14. Kampagne veröffentlichen
Überprüfe alle Einstellungen und klicke auf „Veröffentlichen”. Glückwunsch: Du hast nun Deine PMax Kampagne erstellt.

Nach der Veröffentlichung von PMax Kampagnen, So geht es weiter
Nachdem Deine Performance Max Kampagne veröffentlicht wurde, gibt es wichtige Schritte, um sicherzustellen, dass sie langfristig erfolgreich ist.
1. Performance Max Kampagnen verstehen und auswerten
Nach der Veröffentlichung einer Performance Max Kampagne ist die regelmäßige und fundierte Analyse der Kampagnenleistung entscheidend, um zu verstehen, wie gut Deine Kampagne wirklich funktioniert.
Gesamt-Performance auswerten
Der erste Schritt ist die Betrachtung der Gesamt-Performance Deiner Kampagne. Hierbei solltest Du Dich nicht auf kurze Zeiträume beschränken. Wähle einen größeren Zeitraum, idealerweise mindestens 30 Tage, um aussagekräftige Daten zu erhalten.

Da die KI-basierte Automatisierung von PMax Zeit benötigt, um die optimale Ausspielung zu finden, können kurzfristige Auswertungen irreführend sein.
Gib der Kampagne Zeit, um ein vollständiges Bild der Ergebnisse zu erhalten.
Achte bei der Analyse auf die wichtigsten Kennzahlen:
- Kosten: Schöpft die Kampagne das Tagesbudget aus?
- Conversions: Wie viele Verkäufe oder Leads hat die Kampagne generiert?
- Kosten pro Conversion (CPA): Wie viel kostet Dich eine Conversion im Durchschnitt?
- Return on Ad Spend (ROAS): Wie viel Umsatz generiert die Kampagne im Verhältnis zu den Kosten?
Channel Performance Report nutzen
Seit Mitte 2025 gibt es im PMax-Insights-Tab den Channel Performance Report. Damit kannst Du nachvollziehen, wie sich Dein Budget auf die verschiedenen Netzwerke verteilt (Search, Shopping, Display, YouTube, Gmail, Discover, Maps).
Pfad: Kampagne öffnen → Insights → Channel Performance.
Pro Kanal siehst Du Impressionen, Klicks, Conversions und Kosten. Damit wird die Black-Box-Problematik von PMax deutlich entschärft.
Mehr zur tieferen Analyse im Artikel PMax Kampagne analysieren.
Asset-Gruppen und Asset-Performance auswerten
Asset-Gruppen helfen Dir, Deine Kampagnen sinnvoll zu segmentieren. Die Performance der einzelnen Asset-Gruppen kannst Du in Google Ads einsehen, indem Du in Deiner Performance Max Kampagne zu den Asset-Gruppen-Berichten gehst.
Hier kannst Du zwischen der Standardansicht und der detaillierteren Tabellenansicht wechseln, in der Du spezifische Metriken wie Klicks und Conversions hinzufügst.


Neu seit 2025/2026: Du kannst den Search-Terms-Bericht inzwischen auch auf Asset-Group-Ebene aufrufen, nicht nur auf Kampagnen-Ebene. Damit siehst Du, welche Suchanfragen Google den einzelnen Asset-Gruppen zuordnet.
Analyse der Anzeigen-Asset Performance
Die Leistung der Anzeigen-Assets, wie Texte, Bilder und Videos, spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg Deiner Performance Max Kampagnen. Google bewertet die Leistung jedes Assets, sobald genug Daten gesammelt wurden, in folgende Kategorien:

- Best: Dieses Asset hat im Vergleich die beste Performance.
- Good: Das Asset performt gut, aber nicht optimal.
- Low: Dieses Asset schneidet schlechter ab als andere vergleichbare Assets.
In manchen Fällen kann es vorkommen, dass ein Asset noch nicht bewertet wird („Pending”) oder nicht genug Daten für eine Bewertung vorhanden sind. Dann solltest Du darüber nachdenken, mehr Assets hinzuzufügen.
Eine tiefere Asset-Bewertung mit harten Performance-Daten zeige ich im Artikel PMax Asset Performance auswerten.
Mehr wertvolle Daten in den PMax-Insights
Sobald ausreichend Daten gesammelt wurden, kannst Du Berichte zu Suchkategorien, Zielgruppen und Wettbewerbern einsehen. Diese Daten zeigen Dir, wie der Google Algorithmus Deine Kampagne ausrichtet.
Suchkategorien und Suchbegriffe
Hier findest Du Daten darüber, welche Suchkategorien und -begriffe die meisten Impressionen, Klicks und Conversions generiert haben. Besonders wichtig:

- Detaillierte Analyse: Beim Klick auf den blauen Link („View detailed report”) lassen sich die Suchkategorien weiter unterteilen und Du kannst den Bericht anpassen und exportieren.
- Unbekannte und irrelevante Begriffe: Identifiziere neue, gut funktionierende Suchbegriffe und irrelevante Begriffe.
- Markenbegriffe: Achte darauf, ob Deine Brand unter den Suchbegriffen auftaucht. Dies kann die Performance beeinflussen. Schließe sie ggf. aus.
Zielgruppenberichte mit demografischer Tiefe
Der Algorithmus identifiziert Zielgruppen, die besonders gut auf Deine Anzeigen reagieren. Das sind nicht unbedingt die, die Du auch als Zielgruppensignale hinzugefügt hast.

Inzwischen bietet der Audience-Report Aufschlüsselung nach Alter, Geschlecht, Einkommen, Bildung und Geo-Daten. Damit kannst Du Hypothesen prüfen, ob z.B. Deine PMax-Kampagne primär an eine andere Zielgruppe ausspielt, als Du in den Signalen hinterlegt hast.
Zusätzliche Analyse-Optionen: Es gibt noch viele weitere Berichte und Analysemöglichkeiten, die Du nutzen kannst, um Deine Kampagne detaillierter zu bewerten. Für eine vollständige Anleitung lies meinen Artikel zur Analyse von PMax Kampagnen.
2. PMax Kampagnen optimieren
Die Optimierung Deiner Performance Max Kampagnen dreht sich nicht um winzige Details, sondern darum, dem Google-Algorithmus die bestmöglichen Daten zur Verfügung zu stellen. Wie bei jeder KI gilt: „Garbage in, Garbage out”, aber auch das Gegenteil: „Quality in, Quality out”.
Das bedeutet, dass qualitativ hochwertige Daten und Signale der Schlüssel zu besseren Ergebnissen sind. Ganz wichtig ist, dass Du der KI nach Änderungen Zeit gibst, bevor Du Anpassungen vornimmst. PMax Kampagnen funktionieren am besten, wenn sie langfristig und stetig optimiert werden.
Die wichtigsten Optimierungs-Hebel im Überblick
- Anzeigen-Assets verbessern: Teste und verbessere regelmäßig die Bilder, Texte und Videos.
- Zielgruppensignale und Suchthemen aktualisieren: Bis zu 50 Search Themes nutzen, Customer-Match-Listen ergänzen.
- Markenbegriffe ausschließen über Brand Exclusions oder als Negative Keywords direkt in der Kampagne.
- Negative Keywords direkt in PMax nutzen: Bis zu 10.000 pro Kampagne ohne Google Support, seit Ende 2025.
- Ungewollte Placements ausschließen.
- Anzeigen-Erweiterungen optimieren.
- Schwache Regionen ausschließen.
- Conversion-Daten optimieren: Margen, neue Käufer (New-vs-Returning), Enhanced Conversions.
- Schlecht performende Asset-Gruppen pausieren.
- URL-Erweiterungen und Zielseiten überprüfen.
- Gebotsstrategie anpassen und bei Neukunden-Fokus NCA aktivieren.
- Schwache Eintragsgruppen ausschließen.
- Produkt-Feed optimieren.
- Kampagnenstruktur anpassen.
- Channel Performance Report nutzen und ergänzend Skripte wie das Mike Rhodes Skript.
- Landingpages verbessern.
Für mehr Details zu diesen Schritten kannst Du meinen Artikel zur Optimierung von PMax Kampagnen lesen.
3. PMax Kampagnen skalieren
Das Skalieren von Performance Max Kampagnen bedeutet, das Budget zu erhöhen, um mehr Conversions zu erzielen, während die Performance noch innerhalb Deiner Zielwerte bleibt. Dabei solltest Du kleine Budgeterhöhungen von 15-20 Prozent vornehmen und mindestens eine Woche beobachten, bevor Du weitere Anpassungen machst.
Gib dem Algorithmus Zeit, sich an das neue Budget anzupassen, um kurzfristige Schwankungen zu vermeiden.
Schritte zur Skalierung:
- Warte die Lernphase ab: Bevor Du mit der Skalierung beginnst, ist es wichtig, die vollständige Lernphase der Kampagne abzuwarten.
- Erhöhe das Kampagnenbudget bei konstant guten Ergebnissen: Wenn Deine PMax Kampagne über mindestens zwei Wochen konstante Ergebnisse liefert, erhöhe das Budget in Schritten von 15-20 Prozent.
- Entwicklung beobachten und Budget weiter anpassen: Beobachte nach jeder Budgeterhöhung 1-3 Wochen, je nach Budgetgröße.
- Behalte den Conversion-Zielbereich im Auge: Eine Budgeterhöhung führt oft zu höheren Kosten pro Conversion, da der Algorithmus auch „kältere” Zielgruppen anspricht.
- NCA als Skalierungs-Hebel: Wenn Du primär Neukunden gewinnen willst, kannst Du New Customer Acquisition aktivieren.
Für weitere Details und Tipps zur Skalierung lies meinen Artikel zur Skalierung von PMax Kampagnen.
Vor- und Nachteile von Performance Max Kampagnen
Performance Max Kampagnen bieten viele Vorteile, aber sie gehen auch mit signifikanten Einschränkungen einher. Hier hast Du alles im Überblick.
Vorteile von Performance Max Kampagnen
- Große Reichweite: Vereint die Funktionen mehrerer Kampagnentypen. Damit kannst Du mit nur einer Kampagne im gesamten Google Netzwerk werben.
- Automatische Optimierung: Der Kampagnentyp profitiert am meisten von Googles KI. Je mehr Daten gesammelt werden, desto besser wird die Kampagne optimiert.
- Kompletter Marketing Funnel in einer Kampagne: Durch die Automatisierung kann dieser eine Kampagnentyp die gesamte Customer Journey abdecken.
- Geringerer Aufwand: Der hohe Grad der Automatisierung führt zu einem geringen Verwaltungsaufwand. Es geht nicht darum, im kleinen Detail zu optimieren. Man gibt eher die Strategie vor und unterstützt den Google Algorithmus mit guten Daten und Inhalten.
- Hohe Priorität seitens Google: Google bevorzugt PMax Kampagnen im Vergleich zu Shopping Kampagnen.
- Bessere Steuerungsmöglichkeiten seit 2025/2026: Channel Performance Report, 10.000 Negative Keywords, Search Themes Limit 50, Asset-Group-Level Search Terms.
Nachteile von Performance Max Kampagnen
- Keine direkte Kontrolle über die Budgetverteilung: Du kannst nicht bestimmen, wie viel Budget auf die einzelnen Google-Kanäle verteilt wird. Mit dem Channel Performance Report siehst Du es immerhin im Nachhinein.
- Eingeschränkte Kontrolle über Keywords oder Targeting: Anders als bei traditionellen Suchkampagnen hast Du keinen direkten Einfluss auf Keywords als Targeting-Mechanik. Negative Keywords helfen aber, irrelevante Suchanfragen auszuschließen.
- Ausschließlich automatisierte Gebotsstrategien: Du hast bei PMax nur Zugriff auf automatisierte Gebotsstrategien.
- Abhängigkeit vom Google-Algorithmus: Das funktioniert gut, wenn viele Daten vorhanden sind. Bei kleineren Budgets und weniger Daten wird es für den Algorithmus schwieriger, gute Ergebnisse zu liefern.
- Geringere Transparenz im Detail: PMax bietet weiterhin begrenzte Einblicke in einige Berichte, auch wenn sich das mit Channel Performance Report und Asset-Group-Level Search Terms verbessert hat.
Kritik am Kampagnentyp
Ein zentraler Kritikpunkt an PMax war die vollständige Abgabe der Kontrolle über Budget und Gebote an Google. Wie in einem Wordstream-Artikel beschrieben, lag hier das größte Problem: Google entschied, wie Dein Budget verteilt wird, und Du hattest nur eingeschränkten Einblick in die Performance der einzelnen Kanäle.
Mit den 2025/2026er-Updates hat Google einige der Kritikpunkte adressiert. Du siehst inzwischen die Channel-Verteilung, kannst direkt Negative Keywords pflegen und hast tiefere Audience-Daten. Die Black-Box-Problematik ist nicht weg, aber sie ist sichtbar kleiner geworden.
Wer noch mehr Kontrolle braucht (z.B. bei sehr spezifischen Lead-Gen-Setups oder Brand-Suchen), greift weiter sinnvoll auf Such- oder Shopping-Kampagnen zurück.
Solltest Du PMax Kampagnen nutzen?
Die Entscheidung, ob Du PMax Kampagnen einsetzen solltest, hängt von mehreren Faktoren ab. PMax ist nicht für jedes Unternehmen ideal, besonders nicht als einzige Stütze im Kampagnenmix und mit wenig vorhandenen Daten.
PMax macht laut Branchen-Daten inzwischen einen großen Teil der Google-Ads-Conversions aus. Als zentraler Kampagnentyp ist PMax kaum noch zu ignorieren, das heißt aber nicht, dass es für jeden Account die richtige Lösung ist.
Voraussetzungen für erfolgreiche PMax Kampagnen
- Historische Conversion-Daten: Dein Google Ads Konto sollte bereits Conversion-Daten haben, auf die der Algorithmus zurückgreifen kann. Ohne eine ausreichende Datenbasis hat die KI Schwierigkeiten, sinnvolle Entscheidungen zu treffen.
- Gut funktionierendes Conversion-Tracking und Remarketing-Setup: Genaues Conversion-Tracking ist unerlässlich. Der Algorithmus braucht verlässliche Informationen, um die Kampagne richtig zu steuern.
- Genug Zeit für die Lernphase: PMax Kampagnen benötigen eine gewisse Zeit, um die optimale Strategie zu finden.
- PMax sollte nicht die einzige Kampagne sein: Es wird empfohlen, PMax als Ergänzung zu anderen Kampagnen zu nutzen. Kombinationen mit Search oder Shopping können bessere Ergebnisse liefern, da Du mehr Kontrolle über das Targeting hast.
Was willst Du erreichen?
- Ideal für E-Commerce: PMax funktioniert besonders gut im E-Commerce, weil die Kampagnen primär Shopping Ads ausspielen, die in der Regel auf einen höheren Datenbestand an Conversions zugreifen können.
- Schwächen bei der Lead-Generierung: Für die Lead-Generierung hat PMax einen eher schlechten Ruf. Das liegt oft daran, dass das Targeting zu breit ist und die Qualität der Leads darunter leidet. Es ist anspruchsvoller, hochwertige Leads zu generieren.
Wann ist PMax eine gute Wahl?
Ich würde Dir Performance Max Kampagnen vor allem dann empfehlen, wenn Du bereits Erfolg mit anderen Kampagnentypen hast. In dem Fall können PMax Kampagnen bestmöglich funktionieren und den Erfolg maximieren.
Wenn Du also genug Budget zur Verfügung hast (meine Untergrenze sind 20 Euro pro Tag) und bereits ausreichend Conversion-Daten im Account gesammelt hast, wäre PMax ein guter nächster Schritt. Bei geringem Budget und einem neuen Account würde ich Dir davon abraten. Der zu frühe PMax-Einsatz gehört zu den klassischen Google Ads Fehlern, die ich bei Anfängern immer wieder sehe.
Für Lead-Generierung und sehr spezifische Zielgruppen solltest Du auch vorsichtig sein. Hier bietet PMax weniger Kontrolle und kann unerwartet teure oder ineffiziente Ergebnisse liefern.
PMax Experiments als Entscheidungshilfe
Wenn Du unsicher bist, ob PMax für Dich der richtige Kampagnentyp ist, helfen die PMax Experiments. Damit kannst Du PMax direkt gegen alternative Kampagnentypen in einer A/B-Test-Logik laufen lassen und sehen, welcher Typ in Deinem Account besser performt. Eine pragmatische Entscheidungshilfe statt langem Vermuten.
Häufige Fragen zu Performance Max Kampagnen
Was ist der Unterschied zwischen PMax und Shopping Kampagnen?
Performance Max Kampagnen und Standard Shopping Kampagnen unterscheiden sich in der Reichweite und Steuerung. PMax erstreckt sich über alle Google-Netzwerke wie Search, YouTube und Display, und nutzt maschinelles Lernen, um die besten Platzierungen für Deine Anzeigen zu finden. Standard Shopping hingegen gibt Dir mehr Kontrolle über Gebote, Keywords und Zielgruppen, ist aber auf Shopping-Anzeigen in der Google-Suche begrenzt.
Mehr dazu in meinem Artikel zu PMax vs. Shopping Kampagnen.
Wie schließt man den Markennamen in Performance Max Kampagnen aus?
Es gibt zwei Methoden:
- Brand Exclusion: In den Kampagneneinstellungen findest Du eine Option, um eine Brand-Liste hinzuzufügen. Erstelle eine Liste mit Markennamen, die ausgeschlossen werden sollen. Inzwischen geht das auch auf Account-Ebene.
- Negative Keywords direkt in der Kampagne: Seit Ende 2025 kannst Du bis zu 10.000 Negative Keywords direkt einer PMax-Kampagne zuordnen, inklusive Brand-Begriffe.
Mehr dazu in meinem Artikel zu den Markenausschlüssen in PMax.
Wie erstellt man eine PMax Kampagne ohne Assets (Feed-Only)?
Für E-Commerce ist es möglich, eine Feed-Only PMax Kampagne zu erstellen, die ausschließlich auf Daten aus dem Produkt-Feed und der Website basiert. Dadurch konzentriert sich die Kampagne auf Shopping Ads und dynamisches Display-Remarketing und entspricht so in etwa den Funktionalitäten der früheren Smart Shopping Kampagnen.
Um das zu erreichen, musst Du die PMax Kampagne über das Merchant Center erstellen und die automatisch generierten Assets ausschalten. Mehr im Artikel Feed-Only PMax Kampagne.
Targetiert meine PMax Kampagne nur die definierten Zielgruppen?
In Performance Max Kampagnen targetierst Du nicht nur die von Dir definierten Zielgruppen. Zielgruppensignale dienen als Hinweise für den Google-Algorithmus, aber sie sind kein festes Targeting. Google nutzt diese Signale, um mit den besten Zielgruppen zu starten, erweitert das Targeting jedoch automatisch.
Die echte Targeting-Kontrolle, die Du hast, sind die Einstellungen zum GEO-Targeting, Negative Keywords (bis zu 10.000), Brand Exclusions sowie Placement- und Content-Ausschlüsse.
Weitere Infos findest Du in meinem Artikel zu Zielgruppensignalen.
Performance Max Troubleshooting
Manchmal treten Probleme auf, wie z.B. dass Deine PMax Kampagne das Budget nicht ausgibt oder dass sie keine Impressions erhält. Diese Probleme können verschiedene Ursachen haben, wie falsche Gebotsstrategien, Budgetlimits oder fehlende Zielgruppensignale.
Für mehr Details zur Fehlerbehebung sieh Dir folgende Artikel an:
Mein Fazit zu PMax Kampagnen
Performance Max Kampagnen können ein sehr mächtiges Tool in Google Ads sein, aber sie sind auf keinen Fall die eierlegende Wollmilchsau, wie Google es gerne darstellt. Es benötigt ein durchdachtes Setup und eine passende Strategie, dann wirst Du Deine Freude mit diesem Kampagnentyp haben.
Mit den 2025/2026er-Updates ist PMax deutlich kontrollierbarer geworden: Du siehst die Channel-Verteilung, kannst direkt Negative Keywords pflegen, hast bis zu 50 Search Themes pro Asset-Gruppe und tiefere Audience-Daten. Die Black-Box-Problematik ist sichtbar kleiner geworden.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dem Algorithmus qualitativ hochwertige Daten zu liefern. Wenn Du kontinuierlich optimierst und dem System Zeit gibst, können PMax Kampagnen langfristig beeindruckende Ergebnisse erzielen.
Ich hoffe, ich konnte Dir mit dem Artikel weiterhelfen und Dir den Kampagnentyp umfassend erklären. Wenn Du Hilfe benötigst, kannst Du Dich gerne über das Kontaktformular bei mir melden.
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