Seit Ende 2025 hast Du in Performance Max (PMax) Kampagnen endlich saubere Kontrolle über Negative Keywords. Google erlaubt bis zu 10.000 Negative Keywords direkt auf Kampagnenebene, ohne Workaround und ohne Google Support. In diesem Post zeige ich Dir, wie das funktioniert und worauf Du achten solltest. Los geht’s.
Das wichtigste auf einen Blick
- Bis zu 10.000 Negative Keywords pro PMax-Kampagne direkt einpflegen, ohne Google Support kontaktieren zu müssen.
- Kontoweite Negative-Keyword-Listen lassen sich seit Ende 2025 direkt mit der PMax-Kampagne verknüpfen, nicht mehr nur einzeln eintragen.
- Wirkung nur auf Such- und Shopping-Anzeigen. Display, YouTube und Discover nutzen kontextuelle Signale, keine Keywords, und werden nicht beeinflusst.
Wie nutzt man negative Keywords in PMax Kampagnen?
Du kannst direkt über die Keyword-Einstellungen in Deinen PMax Kampagnen Negative Keywords hinzufügen.
Und so geht’s:
- Navigiere in der linken Seitenleiste zu Kampagnen > Keywords.

- Klicke auf das blaue Plus (+).
- Füge die gewünschten Keywords über das entsprechende Textfeld hinzu.

- Und zum Schluss einmal speichern.
Negative Keywords funktionieren im Prinzip genauso, wie Du es aus normalen Suchkampagnen kennst. Du kannst verschiedene Match Types verwenden, indem Du die Begriffe einfach normal (z.B. gratis = Broad), in Anführungszeichen ("gratis" = Phrase) oder in eckigen Klammern ([gratis] = Exact) einträgst.
Damit steuerst Du, wie genau Google eine Suchanfrage mit Deinem negativen Keyword abgleichen muss, bevor die Anzeige geblockt wird. Je enger der Match Type, desto präziser das Ausschlussverhalten.
Limit: Du kannst bis zu 10.000 Negative Keywords pro Kampagne hinterlegen. Damit ist auch bei sehr großen Brand- und Negative-Listen genug Spielraum.
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Weitere Optionen für negative Keywords
Neben den Negative Keywords direkt auf Kampagnenebene gibt es weitere Wege, um Deine Performance Max Kampagnen sauber zu steuern.
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Kontoweite Negative-Keyword-Listen kannst Du direkt mit Deiner PMax-Kampagne verknüpfen. Das war früher nicht möglich (oder nur über den Google Support), seit Ende 2025 geht es selbstständig. Ideal, wenn Du Begriffe global über mehrere Kampagnen hinweg ausschließen willst.
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Kampagnen-eigene Negative Keywords sind das oben beschriebene Standard-Vorgehen für kampagnen-spezifische Anpassungen.
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Markenausschlüsse bieten Dir in PMax eine zusätzliche Schutzschicht für Brand-Begriffe. Damit kannst Du verhindern, dass Deine Anzeigen bei Suchanfragen auftauchen, die sich auf bestimmte Marken beziehen, egal ob es Deine eigenen oder Wettbewerber sind. Brand-Exclusions gibt es inzwischen auch auf Account-Ebene.
Best Practices für negative PMax Keywords
Auch wenn Negative Keywords bei PMax nur auf Such- und Shopping-Anzeigen wirken, geben sie Dir endlich saubere Kontrolle. Damit Du sie sinnvoll nutzt, solltest Du regelmäßig prüfen, welche Suchanfragen Deine Kampagnen auslösen.
Dafür gehst Du in Google Ads in den Bereich „Insights” (dt. Statistiken). Hier siehst Du, welche Suchkategorien gerade besonders aktiv sind und wie sie sich auf Conversions und Suchvolumen auswirken.

Alles, was nicht zu Deinem Angebot passt oder unnötig Budget verbrennt, solltest Du als Negative Keyword hinterlegen. Typische Beispiele sind Begriffe wie „kostenlos”, „gebraucht”, „Jobs” oder Städte und Regionen, die Du gar nicht belieferst.
Mehr Kontext zur Kannibalisierung mit Search-Kampagnen findest Du im Artikel PMax vs. Suchkampagnen.
FAQ, Negative Keywords für PMax
1. Kann ich Negative-Keyword-Listen direkt auf Kampagnenebene in PMax nutzen?
Ja, inzwischen geht das. Seit Ende 2025 kannst Du kontoweite Negative-Keyword-Listen direkt mit einer PMax-Kampagne verknüpfen. Du musst nicht mehr jedes Keyword einzeln eintragen.
2. Warum wirken Negative Keywords in PMax nicht auf YouTube, Display oder Discover?
Weil diese Kanäle nicht auf Keywords basieren, sondern auf Zielgruppen- und Kontextsignale. Negative Keywords greifen deshalb nur im Such- und Shopping-Bereich.
3. Brauche ich noch den Google Support für umfangreiche Setups?
Nicht mehr für Negative Keywords. Mit dem 10.000-pro-Kampagne-Limit und der direkten Listen-Verknüpfung bist Du nicht mehr auf Support-Tickets angewiesen.
4. Wie viele Negative Keywords kann ich maximal hinterlegen?
Bis zu 10.000 pro Kampagne. Das ist mehr als genug, um Brand-Listen, Konkurrenz-Begriffe und allgemeine Ausschluss-Wörter sauber zu pflegen.
Fazit
Mit der inzwischen voll verfügbaren Funktion kannst Du selbst Negative Keywords auf Kampagnenebene in Performance Max hinterlegen. Nutze das gezielt für Such- und Shopping-Anzeigen und kombiniere es bei Bedarf mit kontoweiten Listen oder Markenausschlüssen, um Deine Kampagnen sauber zu steuern.
Diese Änderung ist auch ein positives Zeichen von Google: Werbetreibende bekommen mehr Möglichkeiten, die bisher oft kritisierte „Black Box” PMax gezielt zu steuern.
Viel Erfolg mit Deinen Kampagnen.
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