Inhalt Was macht einen guten Produkttitel für Google Shopping aus?
- Was macht einen guten Produkttitel für Google Shopping aus?
- Warum liegt bei Shopping und Performance Max der Hebel im Feed?
- Welche Bausteine gehören in einen Produkttitel?
- Wie baust Du einen Produkttitel Schritt für Schritt auf?
- Wie strukturierst Du Produkttitel je Produkttyp?
- Wie lang sollte ein Produkttitel sein?
- Welche Fehler kosten Dich Sichtbarkeit?
- Wie pflegst Du Titel bei vielen Produkten?
- FAQ: Häufige Fragen zu Produkttiteln
- Fazit
Der Produkttitel ist für viele Online Shops nur ein Feld, das automatisch aus dem Produktnamen im Shop-System befüllt wird. Dabei entscheidet dieser Text, ob Dein Produkt bei der passenden Suche überhaupt auftaucht.
Und je stärker Google und andere Systeme auf KI setzen, desto mehr Gewicht bekommt er. In diesem Post zeige ich Dir, was in einen guten Produkttitel gehört, wie Du ihn je Produkttyp aufbaust und welche Fehler Dich Sichtbarkeit kosten.
Das wichtigste auf einen Blick
- Was der Titel leistet: Er ist das wichtigste Textsignal im Feed. Google nutzt ihn als eines der zentralen Attribute, um Dein Produkt einer Suchanfrage zuzuordnen.
- Was reingehört: Marke, Produkttyp und die unterscheidenden Eigenschaften wie Farbe, Größe oder Material. Das Wichtigste in die ersten rund 70 Zeichen, weil meist nur die in der Anzeige sichtbar sind.
- Wie Du ihn baust: Je Produkttyp eine eigene Reihenfolge (Mode anders als Elektronik), maximal 150 Zeichen, keine Werbe-Floskeln wie „Sale” oder „Gratis-Versand”.
Was macht einen guten Produkttitel für Google Shopping aus?
Der Produkttitel ist das Text-Attribut title in Deinem Produkt-Feed. Es ist der Text, der in der Shopping-Anzeige und im kostenlosen Shopping-Eintrag über Deinem Produktbild steht. Wichtiger als das, was der Käufer sieht, ist aber das, was im Hintergrund passiert: Google bewertet diesen Text als eines der wichtigsten Signale, um zu bestimmen, zu welchen Suchanfragen Dein Produkt überhaupt passt.
Damit Dein Produkt bei der richtigen Suche auftaucht, müssen die Systeme einordnen können, was Du verkaufst, was das Produkt kann und für wen es geeignet ist. Diese drei Fragen sind der rote Faden eines guten Titels. Ein Titel wie „Modell 2024 schwarz” beantwortet keine davon. Ein Titel wie „Nike Damen Laufjacke wasserabweisend Schwarz Größe M” beantwortet alle drei in einer Zeile.
Mein Take dazu: Je mehr Google und andere Systeme auf KI setzen, desto mehr zählt der Kontext, den Du über ein Produkt mitlieferst.
Diesen Kontext gibst Du über den Produkt-Feed mit, allen voran über den Titel, weil er mit dem größten Gewicht berücksichtigt wird. Je vollständiger und eindeutiger Du das Produkt darin umschreibst, desto besser stehen die Chancen, dass es der passenden Suche zugeordnet wird.
Ein lückenhafter Titel ist eine Lücke im Signal.
Ein Punkt, der dabei oft untergeht: Den Titel schreibst Du in erster Linie für die Maschine.
In der Anzeige sieht der Käufer vor allem Bild und Preis. Der Titeltext ist nur kurz angerissen und selten der Grund für den Klick. Für die Zuordnung zur Suche ist er aber das Entscheidende.
Deshalb lohnt es sich, das Produkt so vollständig wie möglich zu beschreiben, mit Eigenschaften und Vorteilen, die ein Mensch im Titel kaum liest. Auf hübsche Kürze kommt es hier nicht an. Den Tiefen-Kontext, der über den Titel hinausgeht, trägt dann die Produktbeschreibung.
Zwei harte Vorgaben von Google solltest Du dabei kennen. Der Titel darf maximal 150 Zeichen lang sein. Und sichtbar sind in den meisten Anzeigenformaten nur die ersten rund 70 Zeichen, der Rest wird abgeschnitten. (Quelle: Google Merchant Center, title-Attribut.) Daraus folgt die wichtigste Faustregel überhaupt: Das Entscheidende gehört nach vorne.
Warum liegt bei Shopping und Performance Max der Hebel im Feed?
Bei klassischen Suchanzeigen schreibst Du Anzeigentexte und feilst an Überschriften und Beschreibungen. Bei Shopping-Kampagnen gibt es diese Stellschraube gar nicht. Die Anzeige baut sich komplett aus Deinem Produkt-Feed, also aus Titel, Bild und Preis.
Bei Performance Max gibt es zwar Anzeigentexte und Bild-Assets in den Asset-Gruppen. Im E-Commerce werden aber vor allem produktbasierte Anzeigen ausgespielt (Product Data Ads), im Shopping-Bereich genauso wie im Display- und Discover-Umfeld. Diese Anzeigen ziehen sich aus dem Produkt-Feed.
So oder so führt der Weg zum Feed. Wenn die ausgespielte Anzeige aus dem Feed entsteht, dann ist die Feed-Qualität auch die Anzeigen-Qualität.
Das Textfeld mit dem größten Gewicht für die Zuordnung zur Suche ist der Titel. Feed-Arbeit ist im E-Commerce damit der eigentliche Optimierungs-Ort.
Dazu kommt ein zweiter Effekt: Derselbe Feed speist auch das dynamische Remarketing. Wer schon im Shop war, sieht später Anzeigen mit den Produkten, die er angesehen hat, und auch dort kommen Titel und Daten aus dem Feed.
Ein sauber gepflegter Feed zahlt also an mehreren Stellen gleichzeitig ein. Wie dynamisches Remarketing aufgesetzt wird, habe ich im Beitrag zu dynamischen Remarketing-Kampagnen beschrieben.
Welche Bausteine gehören in einen Produkttitel?
Google empfiehlt, in den Titel den Produktnamen, die Marke (wenn sie ein Kaufkriterium ist) und die unterscheidenden Eigenschaften aufzunehmen, also Dinge wie Farbe, Größe, Material oder eine Eigenschaft wie „wasserdicht”.
Aus diesen Bausteinen setzt sich praktisch jeder gute Titel zusammen. Wichtiger als die Frage, ob alle drin sind, ist die Reihenfolge.
Die Marke gehört an den Anfang, wenn sie für die Kaufentscheidung zählt. Bei Mode, Elektronik oder Markenkosmetik suchen viele Käufer gezielt nach dem Hersteller. Bei No-Name-Produkten oder Eigenmarken ohne Bekanntheit ist die Marke dagegen kein starkes Signal, dort führt der Produkttyp.
Der Produkttyp ist der Begriff, unter dem ein Käufer das Produkt sucht. Nicht „Modell GSR 18V-50”, sondern „Akkuschrauber”. Der Produkttyp ist der Anker, an dem die Zuordnung zur Suche hängt, deshalb darf er nie fehlen und gehört weit nach vorne.
Die unterscheidenden Eigenschaften sind alles, was diese Variante von einer anderen trennt: Farbe, Größe, Material, Menge, Modelljahr. Sie sorgen dafür, dass jemand, der nach „Laufjacke schwarz Damen” sucht, Deine schwarze Damen-Variante findet und nicht die blaue Herren-Version.
Welche Eigenschaften das im Detail sind, lohnt sich vorab kurz zu recherchieren. Schau, mit welchen Zusätzen Käufer tatsächlich suchen, ob „wasserdicht”, „kabellos”, „glutenfrei” oder „höhenverstellbar”.
Diese Begriffe nimmst Du dann in den Titel auf. Eine kleine Keyword-Recherche vor dem Titel-Bau zahlt sich aus, weil Du damit die Wörter lieferst, nach denen gesucht wird, und es Google so leichter machst, Dein Produkt der richtigen Suche zuzuordnen.
Was nicht in den Titel gehört, ist genauso wichtig wie das, was rein soll. Preis, Versandkosten und Werbe-Aussagen haben im Titel nichts verloren, dafür gibt es eigene Felder im Feed. Dazu später mehr im Fehler-Abschnitt.
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Wie baust Du einen Produkttitel Schritt für Schritt auf?
Wenn Du einen Titel von Grund auf zusammenstellst, hilft diese Reihenfolge:
- Produkttyp festlegen: Mit welchem Begriff sucht Dein Käufer? Das ist der Kern des Titels.
- Marke davorsetzen, wenn sie zählt: Bei bekannten Marken nach vorne, bei Eigenmarken weglassen oder ans Ende.
- Unterscheidende Eigenschaften ergänzen: Farbe, Größe, Material oder Modell, sodass jede Variante eindeutig ist.
- Reihenfolge nach Wichtigkeit ordnen: Das, wonach am ehesten gesucht wird, in die ersten 70 Zeichen.
- Gegen die Vorgaben prüfen: Maximal 150 Zeichen, keine Werbe-Floskeln, kein Preis, korrekte Schreibweise.
Das Ergebnis ist eine dichte, gut lesbare Aneinanderreihung der relevanten Fakten, kein kreativer Werbetext. Ein Titel darf ruhig „technisch” klingen, solange ein Mensch ihn ohne Stolpern lesen kann.
Wie strukturierst Du Produkttitel je Produkttyp?
Die Grundregeln gelten für alle Produkte. Welche Bausteine aber in welcher Reihenfolge am besten funktionieren, hängt vom Produkttyp ab. Ein Käufer von Mode sucht anders als ein Käufer von Elektronik. Die folgenden Strukturen haben sich als robuste Ausgangspunkte bewährt, abgeleitet aus Googles Prinzip, die unterscheidenden Eigenschaften der jeweiligen Kategorie nach vorne zu stellen.
Ein Baustein, der oft fehlt, ist die Anwendung, also der Anlass oder Zweck, für den ein Produkt genutzt wird. Viele Käufer suchen danach, etwa „Laufjacke zum Joggen” oder „Schreibtisch fürs Homeoffice”. Wenn im Titel noch Platz bis zur 150-Zeichen-Grenze ist, gehört die Anwendung ans Ende.
Mode und Accessoires
Hier zählen Marke, Geschlecht beziehungsweise Altersgruppe und die Produkt-Eigenschaften. Eine bewährte Reihenfolge:
Marke + Geschlecht/Altersgruppe + Produkttyp + Material/Eigenschaft + Farbe + Größe + Anwendung
Beispiel: Nike Damen Laufjacke wasserabweisend Schwarz Größe M für Trailrunning
Geschlecht und Größe sind bei Mode echte Kaufkriterien und gehören prominent in den Titel, nicht nur in die separaten Attribute. Die Anwendung am Ende („für Trailrunning”) fängt zusätzliche Suchen ab, solange noch Platz ist.
Elektronik
Bei Elektronik suchen Käufer oft nach Marke und Modellnummer, dazu kommt die entscheidende technische Eigenschaft. Eine bewährte Reihenfolge:
Marke + Produkttyp + Modell + technische Eigenschaft + Variante + Anwendung
Beispiel: Bosch Akkuschrauber GSR 18V-50 mit 2 Akkus 18 Volt für Heimwerker
Die Modellnummer ist hier oft der exakte Suchbegriff, nicht bloß Beiwerk. Sie darf trotzdem nicht den Produkttyp ersetzen, weil sonst die breitere Suche nach „Akkuschrauber” verloren geht.
Lebensmittel, Getränke und Beauty
Bei Verbrauchsgütern zählen Sorte beziehungsweise Geschmack und die Menge. Eine bewährte Reihenfolge:
Marke + Produktname + Sorte/Geschmack + Größe/Menge + Anwendung
Beispiel: mymuesli Bio-Müsli Schoko-Banane 575 g fürs Frühstück
Die Mengenangabe ist hier ein häufiger Suchbestandteil, gerade bei Produkten, die regelmäßig nachgekauft werden. Als Anwendung passen hier oft Diät- oder Anlass-Hinweise wie „vegan”, „glutenfrei” oder „fürs Frühstück”, wenn sie zum Produkt stimmen.
Möbel und Hartwaren
Bei Möbeln und größeren Gebrauchsgütern sind Maße, Material und Funktion die unterscheidenden Eigenschaften. Eine bewährte Reihenfolge:
Marke + Produkttyp + Funktion + Material + Maße + Anwendung
Beispiel: Flexa Schreibtisch höhenverstellbar Buche 120x60 cm fürs Kinderzimmer
Maße sind bei Möbeln oft kaufentscheidend und sollten im sichtbaren Teil des Titels stehen.
Für die feinere Ausarbeitung pro Kategorie, mit mehr Beispielen je Sortiment, lege ich einen eigenen Beitrag mit Titel-Vorlagen nach. Bis dahin sind diese vier Strukturen ein guter Startpunkt, den Du auf Dein Sortiment überträgst.
Wie lang sollte ein Produkttitel sein?
Google erlaubt bis zu 150 Zeichen, und es lohnt sich, den Platz zu nutzen, solange jeder Zusatz echte Information trägt. Mehr relevante Attribute im Titel bedeuten mehr Anknüpfungspunkte für passende Suchanfragen. Ein Titel, der nach 30 Zeichen aufhört, verschenkt diese Fläche.
Ein guter Kandidat für die hinteren Zeichen ist die Anwendung. Sie trägt echte Such-Information und füllt den Platz sinnvoll, ohne den Titel mit Wiederholungen zu strecken.
Entscheidend ist aber die Aufteilung. Sichtbar sind in den meisten Anzeigenformaten nur die ersten rund 70 Zeichen. Was danach kommt, hilft der Zuordnung im Hintergrund, wird dem Käufer aber oft nicht angezeigt. Deshalb gilt: die ersten 70 Zeichen für das, was die Kaufentscheidung trägt (Marke, Produkttyp, wichtigste Eigenschaft), den Rest bis 150 Zeichen für ergänzende Attribute.
Den Titel künstlich zu strecken, nur um die 150 Zeichen zu füllen, bringt nichts. Wiederholungen oder aneinandergereihte Suchbegriffe ohne Sinn schaden eher, als dass sie helfen. Lieber ein dichter, ehrlicher Titel mit 90 sinnvollen Zeichen als 150 Zeichen Füllmaterial.
Welche Fehler kosten Dich Sichtbarkeit?
Der mit Abstand häufigste Fehler ist das große Ganze: den Titel gar nicht zu optimieren. Sehr viele Shops übernehmen einfach den Produktnamen aus dem Shop-System und lassen es dabei.
Dabei gehört der Titel zum Wichtigsten im ganzen Feed. Wenn Du nur eine einzige Sache an Deinem Feed machst, dann die Titel.
Die folgenden konkreten Fehler kommen meist obendrauf.
Werbe-Floskeln im Titel. „Sale”, „Top-Angebot”, „Gratis-Versand” oder Ausrufezeichen gehören laut Google nicht in den Titel. Werbe-Aussagen können sogar zur Ablehnung des Produkts führen, weil sie gegen die Anforderungen an das title-Attribut verstoßen. Rabatte und Aktionen signalisierst Du über die dafür vorgesehenen Felder im Feed, nicht über den Titel.
Preis oder Versandkosten im Titel. Auch diese Information gehört in eigene Attribute, nicht in den Text. Ein Preis im Titel veraltet schnell und nimmt Platz weg, den unterscheidende Eigenschaften besser nutzen.
Exzessive Großschreibung. Komplett großgeschriebene Titel oder einzelne SCHREI-Wörter wirken wie Werbung und verstoßen gegen die Vorgaben. Schreib normal, so wie der Produktname tatsächlich geschrieben wird.
Keyword-Stuffing. Denselben Begriff mehrfach einbauen oder zehn Suchwörter aneinanderreihen macht den Titel weder besser auffindbar noch lesbar. Jeder Begriff sollte genau einmal vorkommen und einen echten Aspekt des Produkts beschreiben.
Das Wichtigste zu spät. Wenn Marke und Produkttyp erst nach 80 Zeichen kommen, sieht der Käufer in der Anzeige im Zweifel nur Nebensächliches. Diesen Fehler findest Du, indem Du den Titel bis zum 70. Zeichen liest.
Ein Fehler verdient eine eigene Betrachtung, weil er besonders oft unbemerkt bleibt.
Der häufigste Fehler: identische Titel für alle Varianten
Viele Shops geben allen Varianten eines Produkts denselben Titel, etwa „T-Shirt Basic” für jede Farbe und Größe. Damit verlierst Du die Suchanfragen, die am kaufbereitesten sind: „T-Shirt schwarz Größe L” findet Deine schwarze L-Variante dann nicht eindeutig.
Google empfiehlt ausdrücklich, die unterscheidenden Details jeder Variante in den Titel zu schreiben, also „Google T-Shirt, Rot” statt nur „Google T-Shirt”. Konkret heißt das: Farbe, Größe oder die jeweils trennende Eigenschaft gehört in jeden einzelnen Varianten-Titel. Bei großen Sortimenten löst Du das nicht von Hand, sondern über regelbasierte Titel, die diese Attribute automatisch anhängen.
Wie pflegst Du Titel bei vielen Produkten?
Hier hilft eine einfache Faustregel: Unter etwa 100 Produkten brauchst Du kein Feed-Management-Tool. Bei einem überschaubaren Sortiment pflegst Du die Titel direkt im Shop-System oder über einen Supplemental Feed, also einen ergänzenden Feed, der einzelne Felder gezielt überschreibt, ohne den Hauptfeed anzufassen. Mein Rat in dem Fall: setz Dich einmal hin und füll in einem Aufwasch für wirklich jedes Produkt alles so gut wie möglich aus. Das ist Fleißarbeit, aber sie lohnt sich, weil Du sie nur einmal sauber machen musst.
Erst bei größeren Sortimenten, die in die Hunderte oder Tausende gehen, wird das von Hand unhaltbar. Dann kommen Feed-Management-Tools ins Spiel. Channable zum Beispiel baut Titel regelbasiert aus Deinen vorhandenen Attributen zusammen, sodass „Marke + Produkttyp + Farbe + Größe” automatisch für jedes Produkt entsteht und sich bei Änderungen selbst aktualisiert. Das ist nur ein möglicher Anbieter, daneben gibt es weitere wie DataFeedWatch. Jeder davon verdient einen eigenen Beitrag, deshalb reiße ich das hier nur an.
Beide Wege haben denselben Kern: Du definierst die Logik einmal und wendest sie auf das ganze Sortiment an, statt jeden Titel einzeln zu tippen. Welcher Weg passt, hängt von Deinem Shop-System und der Größe des Sortiments ab.
Sauber gebaute Titel sind dabei die Vorstufe. Sie sorgen dafür, dass Deine Kampagnen überhaupt die richtigen Suchanfragen treffen.
Was Du danach in der Kampagne selbst drehst, habe ich im Beitrag zu Performance-Max-Kampagnen optimieren beschrieben. Und wenn Du eine Feed-Only-PMax-Kampagne fährst, trägt der Feed praktisch die ganze Kampagne, dann ist der Titel das wichtigste Textsignal, das Du hast.
Wo Titel überhaupt ausgespielt werden und wann sich Standard Shopping lohnt, liest Du im Vergleich PMax gegen Standard Shopping.
FAQ: Häufige Fragen zu Produkttiteln
Gehört die Marke immer an den Anfang des Produkttitels?
Nicht immer. Wenn die Marke ein Kaufkriterium ist, also bei Mode, Elektronik oder bekannter Markenkosmetik, gehört sie nach vorne. Bei Eigenmarken oder No-Name-Produkten, nach denen niemand namentlich sucht, führt besser der Produkttyp, und die Marke steht weiter hinten oder fällt weg.
Darf ich Keywords in den Produkttitel einbauen?
Ja, aber als echte Produkt-Eigenschaften, nicht als Suchwort-Liste. Begriffe wie „wasserdicht”, „Bio” oder „höhenverstellbar” sind sinnvoll, wenn sie das Produkt korrekt beschreiben und ein Käufer danach sucht. Dasselbe Wort mehrfach zu wiederholen oder zusammenhanglose Begriffe aneinanderzureihen schadet dagegen, weil es gegen die Anforderungen an saubere, lesbare Titel verstößt.
Was passiert, wenn alle Varianten denselben Titel haben?
Dann sind Deine Varianten für spezifische Suchen nicht eindeutig zuzuordnen, und Du verlierst die kaufbereiten Anfragen wie „Schuhe schwarz Größe 42”. Google empfiehlt, die unterscheidenden Details jeder Variante in den Titel zu schreiben. Der Fix ist, Farbe, Größe oder das jeweils trennende Merkmal in jeden Varianten-Titel aufzunehmen, bei großen Sortimenten regelbasiert über ein Feed-Tool.
Fazit
Der Produkttitel ist im E-Commerce einer der wichtigsten Hebel überhaupt, weil bei Shopping und Performance Max die Anzeige aus dem Feed entsteht und sich auf Anzeigenebene praktisch nichts optimieren lässt. Bring Marke, Produkttyp und die unterscheidenden Eigenschaften unter, stell das Wichtigste in die ersten 70 Zeichen, halt Dich an die 150-Zeichen-Grenze und lass Werbe-Floskeln, Preise und Großschreibung draußen. Je Produkttyp lohnt sich eine eigene Reihenfolge, weil ein Mode-Käufer anders sucht als ein Elektronik-Käufer. Und denk dran: Du schreibst den Titel für die Maschine, also fülle ihn so vollständig aus, wie es geht.
Der ehrlichste nächste Schritt ist unspektakulär: Nimm Dir Deine 20 umsatzstärksten Produkte vor und lies ihre Titel einmal bis zum 70. Zeichen. Du wirst schnell sehen, wo das Wichtige zu weit hinten steht oder wo Varianten nicht unterscheidbar sind. Das ist der Hebel mit dem besten Verhältnis aus Aufwand und Wirkung, bevor Du das Ganze über ein Feed-Tool auf das komplette Sortiment ausrollst.
Vielen Dank, dass Du bis hierhin gelesen hast. Viel Erfolg mit der Umsetzung!
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Du willst mehr Erfolg mit Google Ads?
Hol dir einen kostenlosen Google Ads Reality Check: ein kompaktes Video (ca. 10 Minuten), in dem ich dir zeige, wo in deinem Konto Budget liegen bleibt und was du ändern solltest.
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